Schlagwortarchiv für: Heiliger

Georg – Ritter & Heiliger

 

Mache dich auf den Weg

Der Weg

Der Berge

Die Höhle

Der Drachen – die Drachenhöhle

Kämpfe mit den Waffen des Lichtes

Kämpfe gegen den Drachen der Gier

Kämpfe mit dem Schild der Liebe

 

In meiner Not rief ich

Kyrios, Herr – erbarme dich

Ich schreie um Hilfe

Und ER erhörte mich

Ritter – Schild – Lanze

Ich zog aus, um den Drachen zu überlisten

Ich fürchte kein Unheil

Denn Sonne und Schild ist der HERR

Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre

Gott ist mein schützender Fels

Der HERR ist meine Kraft und mein Schild

 

In meiner Not rief ich

Kyrios, Herr – erbarme dich

Ich schreie um Hilfe

Und ER erhörte mich

Ich kämpfe für die Nächstenliebe gegen den Drachen der Gier

Du gehörst dazu und bist nicht allein

Ich höre dir zu und nehme Anteil an deinem Leben

Ich rede gut über dich und schenke dir Wertschätzung

Ich gehe ein Stück mit dir und trage deine Sorgen mit

Ich teile mit dir und freue mich an Gemeinschaft

Ich besuche dich und bringe Licht in deine Dunkelheit

Ich bete für dich und danke Gott, dass es dich gibt

Georg – Ritter – Heiliger

Georg – Kämpfer – Nothelfer

Der heutige Heilige, den ich Euch vorstellen möchte, ist ein ehr unbekannter Heiliger, obwohl er einen bekannte Heiligennamen trägt. Am 25.10. war der Gedenktag des Heiligen Ludwig (Lutz) – vielleicht völlig unbekannt… Aber eine interessante Legende:

Unter der geplagten Bevölkerung verbreitete sein Name lange Furcht. Denn Ludwig III. von Harnstein (1109-1185) war ein Ritter, der unter der Bevölkerung seiner Zeit Angst und Schrecken verbreitet – ein Grobian. Seine Lebensgeschichte erzählt, dass er schon als Kind sienen Vater verloren hatte, Die Mutter zog sich daraufhin ins Damenstift zurück. Ludwig führt der Erzählung nach einem Leben außer Rand und Band und hatte keine guten Rufe: Er galt als unerzogen, ausschweifend und gewalttätig. Seine Burg wurde zum Ausgangspunkt gefürchteter Raubzüge! Und Raubritter waren für die Menschen der damaligen Zeit eine üble Plage. Um 1125 heiratete er die schöne Gräfin Guda von Bomeneburg. Leider bekam das Paar keine Kinder. Diese Tatsache ließ Ludwig   Zweifel an seinem bisherigen Leben aufkommen, Diese Zweifel führten so weit, dass er sein Leben radikal neugestaltete.  Nun, gegen den anfänglichen Widerstrand seiner Frau, wollte er ein geistliches Leben führen. Er richtete auf seiner Stammburg ein Kloster ein und trat und dem Prämonstratenserorden als Laienbruder bei. Mithilfe seines Erbes gründete Ludwig noch viele weitere Klöster. Der einst gefürchtete Räuber wurde nun bei Menschen für seine Nächstenliebe gerühmt. Selbst seine eigenen Kleider soll Ludwig an Bedürftige verschenkt haben. Nach seinem Tod am 28. Oktober 1185 wurde er von der Bevölkerung bitter beweint.

Ich mag solch mittelalterlichen Heiligenlegenden. Man könnte doch glatt über diesen Lutz einen historischen Roman oder ein Theaterstück schreiben. Aber was will uns heute diese Legende sagen?

Tja: es geht wohl um ehrliche Selbstreflektion. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es gut ist, immer wieder einen Blick auf sein Leben zu werfen und ggf. einen Richtungswechsel einzulegen.

Station halten. Sich weiterentwickeln. Sich verändern. Weitergehen.

Oft braucht es nicht den großen radikalen Richtungswechsel im Leben. Oft sind die ehrlichen kleinen Schritte von Zeit zu Zeit gut und tragfähig. Wenn ich eben aufrichtig und ehrlich mit mir selbst bin. Für mich als Christ sind dabei vier Buchstaben wichtig geworden: WWJD – sie stehen für: „Was würde Jesus tun – what would Jesus do?“ Es erinnert mich daran, sich diese Frage im Alltag immer wieder zu stellen bei den großen und kleinen Entscheidungen in meinem Leben. Was würde Jesus tun? Durch einen Zufall bin ich heuet über diesen Hl. Ludwig oder Lutz gestolpert und als ich seine Lebensgeschichte lass – da dachte: Genau, es ist nie zu spät und immer die richtige Zeit zu fragen: WWJD?

(Br. Benedikt Müller OSB)

Sei gegrüßt, lieber Nikolaus

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Ist es nicht wunderbar-wundersam, dass das Fest des hl. Nikolaus ausgerechnet passend im
Advent gefeiert wird. Denn Nikolaus ist eine wahrhaft adventliche Gestalt. In dieser wahrhaft
adventlichen Gestalt wird etwas deutlich vom Advent Gottes, vom Weltadvent überhaupt. Die
vielen Nikolauslegenden zeigen zwei Züge dieses sympathischen Heiligen auf: Zum einen wird
von seiner Gebefreudigkeit berichtet, denen, die nichts hatten, denen das Schicksal
mitgespielt hatte, die – verschuldet oder unverschuldet – in Not geraten waren – ihnen gab
er, was sie brauchten. Nikolaus war ein „gottesfürchtiger“ Mann. Die Gottesfurcht, d.h. die
Liebe zu Gott, bestimmte sein Handeln. Da nimmt einer den Faden dieses Jesus wieder auf
und macht sich die Armen, die Ausgestoßenen, die Hungerenden zu seinem Herzensanliegen;
da macht einer deutlich, was es heißt: Dein Reich komme – ohne Rücksicht auf Amt und
Bischofswürde, aber mit Leidenschaft und Courage. Nikolaus ist gleichsam ein Vorbote des
Christkindes. An Weihnachten werden wir hören: „Erschienen ist die Güte und
Menschenfreundlichkeit Gottes“. Etwas davon hat der hl. Nikolaus gelebt und sichtbar
gemacht. Durch ihn haben die Menschen heilsam und segensreich die Güte und
Menschenfreundlichkeit Gottes erfahren.

(Inspiriert durch Gedanken von Sr. Diethild Wicker  SSND sowie von P. Pius Kirchgessner, OFMCap)

Jeder der schon einmal bei uns LICHT & KLANG in der Abteikirche erlebt hat, hat bei der Feuermeditation dieses Lied gehört:

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Der Text stammt von einem Heiligen. Einem Mystiker. Ein Kirchenlehrer. Der hl. Johannes vom Kreuz hat VON DER DUNKLEN NACHT DER SEELE geschrieben. Heute feiern wir sein Fest! Wer war dieser Heilige-Mönch?

Johannes vom Kreuz (spanisch Juan de la Cruz, Geburtsname Juan de Yepes Álvarez), * 24. Juni 1542) in Fontiveros, Spanien; † 14. Dezember 1591 in Úbeda, war ein spanischer Unbeschuhter Karmelit und Mystiker. Er wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger und Kirchenlehrer verehrt, darüber hinaus gilt er auch in der anglikanischen Kirche und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika als Heiliger. Sein Grab befindet sich in der Karmelitenkirche in Segovia in Spanien.

JOHANNES VOM KREUZ (1542–1591): Die dunkle Nacht der Seele (1579)


In dunkler Nacht

In Nacht an Sternen bloß,
von Liebesdrang gl ̈uhend zum Ziel gerichtet –
o wunderseliges Los! –
entging ich ungesichtet,
mein Haus in Stille lassend, tiefbeschwichtet.

Tief in des Dunkels Schoß,
verborgene Stufen l ̈angs, vermummt, umdichtet –
o wunderseliges Los! –
nachts, jedem Blick vernichtet,
mein Haus in Stille lassend, tiefbeschwichtet!

Geheim, in Zauberringen
der Dunkelheit, wo mich kein Blick erkannte,
wo ich nichts sah von Dingen
und nichts mir Strahlen sandte
als jenes Leitlicht, das im Herzen brannte!

Das lenkte mich, das brachte
mich besser als der Tag, der grell durchblaute,
zum Ziel, wo meiner harrte
er, der zutiefst Vertraute –
zum Ziel, wo ich nichts Scheinbares erschaute.

O Nacht, du holdgesinnte,
o Nacht, die holder als das Fr ̈uhrot wachte:
o Nacht, die mich Geminnte
zu dem Geminnten brachte,
die mich Geminnte zum Geminnten machte!

Sei gegrüßt, lieber Nikolaus…
…Ist es nicht wunderbar-wundersam, dass das Fest des hl. Nikolaus ausgerechnet passend im
Advent gefeiert wird. Denn Nikolaus ist eine wahrhaft adventliche Gestalt. In dieser wahrhaft
adventlichen Gestalt wird etwas deutlich vom Advent Gottes, vom Weltadvent überhaupt. Die
vielen Nikolauslegenden zeigen zwei Züge dieses sympathischen Heiligen auf: Zum einen wird
von seiner Gebefreudigkeit berichtet, denen, die nichts hatten, denen das Schicksal
mitgespielt hatte, die – verschuldet oder unverschuldet – in Not geraten waren – ihnen gab
er, was sie brauchten. Nikolaus war ein „gottesfürchtiger“ Mann. Die Gottesfurcht, d.h. die
Liebe zu Gott, bestimmte sein Handeln. Da nimmt einer den Faden dieses Jesus wieder auf
und macht sich die Armen, die Ausgestoßenen, die Hungerenden zu seinem Herzensanliegen;
da macht einer deutlich, was es heißt: Dein Reich komme – ohne Rücksicht auf Amt und
Bischofswürde, aber mit Leidenschaft und Courage. Nikolaus ist gleichsam ein Vorbote des
Christkindes. An Weihnachten werden wir hören: „Erschienen ist die Güte und
Menschenfreundlichkeit Gottes“. Etwas davon hat der hl. Nikolaus gelebt und sichtbar
gemacht. Durch ihn haben die Menschen heilsam und segensreich die Güte und
Menschenfreundlichkeit Gottes erfahren.

(Inspiriert durch Gedanken von Sr. Diethild Wicker SSND sowie von P. Pius Kirchgessner, OFMCap)

Schneekristalle, Tannenduft und goldene Sterne am Winterhimmel

Advent

Klänge

Kerzen – Hoffnungslicht

Weit wird mein Herz und ich staune wie ein Kind

Erinnerungen aus eine entschwunden Land erwachen

 

Leise und sanft rieselte der Schnee

Da stapft wer durch den Winterwald

Ein Mann auf dem Weg in kalter Nacht

Einer will ein Licht im Dunkeln sein

 

Die Bäume ruhen still in kalter Winternacht

Das weiche Licht des Mondes leuchtet sanft

Nebel ziehen auf – ach bitterer Winter

Raureif verzaubert märchenhaft Wald und Flur

Die klirre Luft hebt an zum Flockentanz

Schneetanz im Windhauch der Zeiten

Legenden aus längst vergangen Tagen erwachen

Ein Bischof nimmt den roten Faden der Liebe auf

 

Leise und sanft rieselte der Schnee

Da stapft wer durch den Winterwald

Ein Mann auf den Weg in kalter Nacht

Einer will ein Licht im Dunkeln sein

 

Ein Staunen liegt in der Luft, wenn der Wald weihnachtlich glänzt

Ein Staunen liegt in der Luft, wenn Winternächte leuchten

Ein Staunen liegt in der Luft, wenn das Wunder geschieht

Ein Staunen liegt in der Luft, wenn dir eine Freude geschenkt wird

Ein Staunen liegt in der Luft, wenn die Nacht froh wird

Ein Staunen liegt in der Luft, das Funkeln der Sterne am Himmel

Ein Staunen liegt in der Luft, weil einer kommt, der uns beschenkt!

Nikolaus – Knecht – Bote

Nikolaus – Hüter – Heiliger

Hl. Nikolaus von Myra – bitte für uns

 

(C) Br. Benedikt Müller OSB, 26.11.2021

Am 23. Juli feiern wir jedes Jahr im Erzbistum Paderborn denFesttag des Hl. Liborius, unseres Bistumsheiligen. Dieser Festtag ist für uns besonders wichtig, da bildlich gesprochen sich von hier aus der Glauben in der Region ausbreitete und Liborius eine Brücke zwischen Frankreich und Deutschland darstellt – der Hl. Liborius eine Symbolfigur der deutsch-französischen Freundschaft und der abendländischen Kultur. Deshalb wird der Festtag der Hl. Birgitta von Schweden, der „Heiligen Schwedens“, auf den 24. Juli verlegt.