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Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. Mit der Liebe schenkt sich ein Mensch dem anderen. Gott verschenkt sich in der Kraft des Heiligen Geistes und in seinem Sohn Jesus in Liebe an uns Menschen. Gott ist liebende Gemeinschaft. Er ist „Wir drei sind eins“. Ein Herz und eine Seele haben, d.h. Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst! Wenn Menschen „ein Herz und eine Seele“ haben, dann beginnt in ihnen alles zu kreisen. In ihrer Mitte schlägt das Herz Gottes. Der Herzschlag der Liebe wird spürbar. Dafür – für die Liebe – steht die Farbe Rot. Dabei ist ein Schlüssel.Wort zur Herz.Tür das „Schenken“. Es gibt viele Dinge, die wir schenken können: Ein Lächeln, Verständnis, Vergebung, Zuhören, unsere Intelligenz, unseren Willen, unsere Verfügbarkeit, unsere Zeit, unsere Talente, unsere Ideen, unsere Mitarbeit, unsere Erfahrungen, unsere Fähigkeiten, unseren Besitz und noch vieles mehr. Es ist wie bei den Pflanzen. Sie nehmen aus der Erde nur so viel Wasser, Salze und andere Dinge auf, wie sie wirklich brauchen. Schenken wir selber alles Überflüssige weg und stellen es den anderen zur Verfügung, dann leben wir das „WIR“, denn Liebe ist Gemeinschaft. Gar nicht so einfach. Jesus hat es uns vorgelebt. Gott schenkt uns dazu ein Übungsbuch. Aus diesem Buch dürfen wir ein Leben lang lernen: Die Bibel. Liebe ist eine Lernaufgabe für das ganze Leben. Möge die Liebe immer mehr der rote Faden unseres Lebens werden.

(Team der OASE)

 

Der Sturm auf dem Meer – ein Bild auch für menschliches Leben. Manchmal fließt es ruhig dahin. Dann aber, vielleicht plötzlich und unerwartet, kommt der Sturm aus der Tiefe des eigenen Inneren herauf. Verdrängte Ängste, Enttäuschungen mit Menschen, auch mit der Kirche, Verletzungen, Lebenshoffnungen, die sich nicht erfüllen und vieles andere mehr. Man könnte versucht sein, diese Situationen zu vermeiden, in dem man das Boot im Hafen festmacht, den Anker fallen lässt und es gut vertäut. Oder man zieht es ganz aufs trockene und sichere Ufer. Wo bist du? In solchen Situationen in meinem Leben haben Gott auch nicht immer spüren können. Doch er war da und hielt mich fest. Nach einer Weile schützender Zeit im sicheren Hafen ist es – auch im Leben so – denn Anker wider zu lichten. Aufzubrechen zu neuen Ufern. Eine Seefahrtregel besagt: Wenn Du Deinen Anker über Bord wirfst, ist es wichtig auf den Untergrund zu achten! Auf Schlamm oder im Schilf greift der Anker nicht gut. Auf Felsen verkeilt er sich und Du kommst mit Deinem Schiff nicht mehr weg. Kapitäne haben dazu eine Seekarte, wo alle Untergründe verzeichnet sind. Wir Menschen haben ein dickes Buch, da steht einiges drin, worin wir Halt finden können: Die Bibel!

(Br. Benedikt Müller OSB)