Beiträge

Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und die Herbstnebel um das Kloster ziehen und geradezu eine Krimi-Atmosphäre auf den Klosterberg zaubern, bietet es sich wunderbar an, in gemütlicher Runde einen spannenden Krimi zu hören und zu erleben. An diesem Wocheneden laden wir zu einem Krimi-Wochenende rund um die Bücher „Sherlock Holmes“ von Sir Arthur Conan Doyle ein. Als er 1886 seine erste Sherlock-Holmes-Geschichte schrieb, ahnte er nicht, welchen Ruhm er mit dieser Figur erlangen würde: Der eigenwillige Detektiv mit Pfeife und Tweedmütze wurde einer der bekanntesten Titelhelden der Literatur. Die spannenden Kriminalfälle des wohl populärsten Detektivs aller Zeiten erreichten weltweite Millionenauflagen und machten Doyle zum reichen Mann. Die Figur des Sherlock Holmes erlangte Kultstatus. Hochspannung, in der sehr stilvollen Atmosphäre der OASE ist für ein vergnügliches, kniffliges Krimiwochenende garantiert. Ein Krimi-Diner ist der Höhepunkt dieses kre-aktiven Seminares.

Datum: 05.11. – 07.11.2021

Ort: OASE Abtei Königsmünster

Referenten: Br. Benedikt Müller OSB, Christoph Gmyrek, Stefan Scharfenbaum

Beginn: Freitag mit „Tea-Time“ um 16.30 Uhr

Ende:  Sonntag gegen 13 Uhr nach dem Mittagessen

Anmeldung & Infos: https://oase.koenigsmuenster.de/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/JO344/kursname/OP%20OA%20CRIME%20TIME/

Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und die Herbstnebel um das Kloster ziehen und geradezu eine Krimi-Atmosphäre auf den Klosterberg zaubern, bietet es sich wunderbar an, in gemütlicher Runde einen spannenden Krimi zu hören und zu erleben. An diesem Wocheneden laden wir zu einem Krimi-Wochenende rund um die Bücher „Sherlock Holmes“ von Sir Arthur Conan Doyle ein. Als er 1886 seine erste Sherlock-Holmes-Geschichte schrieb, ahnte er nicht, welchen Ruhm er mit dieser Figur erlangen würde: Der eigenwillige Detektiv mit Pfeife und Tweedmütze wurde einer der bekanntesten Titelhelden der Literatur. Die spannenden Kriminalfälle des wohl populärsten Detektivs aller Zeiten erreichten weltweite Millionenauflagen und machten Doyle zum reichen Mann. Die Figur des Sherlock Holmes erlangte Kultstatus. Hochspannung, in der sehr stilvollen Atmosphäre der OASE ist für ein vergnügliches, kniffliges Krimiwochenende garantiert. Ein Krimi-Diner ist der Höhepunkt dieses kre-aktiven Seminares.

Datum: 05.11. – 07.11.2021

Ort: OASE Abtei Königsmünster

Referenten: Br. Benedikt Müller OSB, Christoph Gmyrek, Stefan Scharfenbaum

Beginn: Freitag mit „Tea-Time“ um 16.30 Uhr

Ende:  Sonntag gegen 13 Uhr nach dem Mittagessen

Anmeldung & Infos:https://oase.koenigsmuenster.de/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/JO344/kursname/OP%20OA%20CRIME%20TIME/

Erntezeit im Spätsommer. Bei der hl. Hildegard von Bingen verkörpert der Monat September die Reifezeit im Hinblick auf die Ernte von Getreide, Früchten und Kräutern, aber auch die seelische Reife des Menschen. Im Laufe unserer Lebensjahre haben wir viel mit unseren Talenten im Garten des Lebens ausgesät und gepflanzt. Dieser Sommer liegt im Sterben, wie auch der vom letzten Jahr. Die Sommermonate haben uns mit der Energie der Sommersonne beschenkt. Leichtigkeit und Lebenslust verbinden wir, auch in der Zeit der Pandemie, mit dieser Jahreszeit. Nach den hitzigen Monaten kehrt langsam Ruhe ein, und die Zeit der Ernte ist da. Es braucht viel Geduld, die Früchte in Ruhe reifen zu lassen, aber erst dann sind sie bekömmlich und der Gesundheit zuträglich. Jetzt mit Beginn des Herbstes ist es an der Zeit die persönlichen Früchte des Jahres anzuschauen und zu ernten.  Der Korb ist ein Symbol für die Ernte und für die Erntezeiten im Leben. Momente in denen das, was du in deinem Leben gelernt hast auch gereift und gewachsen ist und nun vor dir liegt. Dick wir ein Kürbis. Filigran wie eine Ähre. Rund wie eine Tomate. Duftend wie ein Apfel. Gott hat seinen Segen in dich gelegt, manchmal fast unbemerkt. Jetzt liegt die Ernte da und du staunst. Die Mühe des Lebens hat sich gelohnt. Mit deinen Talenten kannst du nun dein Wissen in deiner Welt kre-aktiv einbringen und zeigen.

(Br. Benedikt Müller OSB)

Langsam neigte sich der Altweibersommer dem Ende zu und der Herbst kündigte sich an. Der kleine Mönch liebte die Herbstzeit und verbrachte gerne Zeit im Klosterpark. Heute, an einem Samstagnachmittag, setzte er sich auf seine Lieblingsparkbank. Es war ein sehr sonniger und dennoch etwas windiger Herbsttag und die Bäume im Klosterpark bogen sich sanft im Wind hin und her. Langsam begannen sie ihr Laub zu verlieren. Unter den Bäumen lagen schon kleine Laubhäufchen. An einem der Bäume hing ein tolles, buntes Herbstblatt. Der beginnende Herbst hat seine Farbe verändert und nun wurde es Zeit sich vom Baum los zulassen und herunter zu fliegen. Der kleine Mönch beobachte wie das Blatt langsam von seinem Baum auf einem kleinen Laubhaufen schwebte. Der kleine Mönch sah, wie die Novizen Br. Max und Br. Mauritz fröhlich zu den Laubbäumen kamen. Samstag hatten keine Unterricht am Nachmittag. Die beiden jungen Mönche liefen durch die Blätter. Sie raschelten im Laub um die Wette. Plötzlich begann Br. Max Blätter auf Br. Mauritz die anderen zu schmeißen und schon war die tollste Laubschlacht im Gange. Auf einem Baum ein Stück weiter hingen viele stachlige Kastanienkugeln. Immer wieder plumpsten welche auf die Erde und sprangen auf. Dicke braune Kastanien kullerten heraus. Oft kamen Kinder aus Nachbarschaften und sammelten die Kastanien auf. Von einer alten Eiche fielen viele Eicheln in die Parkwiese. Da und an kam ein Eichhörnchen her gehuscht und sammelte die köstlichen Eicheln und vergrub sie im Klosterpark als Nahrungsvorrat für den Winter. Toll, dachte der kleine Mönch, so wird unser Klosterpark zum Vorratsgarten für die Eichhörnchen. Gottes Schöpfung ist wunderbar! Was sah der kleine Mönch noch alles im herbstlichen Klosterpark? Auf einmal hörte er ein fröhliches Blöcken! Br. Lukas treib die Schafe vom Apfel Hof auf der Gartenwiese.  Ein Stück neben seiner Parkbank raschelte es merkwürdig unter einem Laubhaufen. Was war denn das? Eine kleine Igelfamilie, die sich ihr Winterlager suchte.  Im Klosterpark stand das alte Gärtnerhaus. Vor dem Haus saß Br. Miguel. Er höhlte   Kürbisse und Rüben aus. Wozu macht er das nur, dachte der kleine Mönch? Ein wirklich schöner, sonniger Herbsttag! Dabei hatte es gestern noch wie aus Eimer gegossen! geregnet,

Im Klosterpark spielten einige Kinder, die mit ihren Eltern zu Gast im Kloster waren. Sie hatten Jacken an, da der Herbstwind doch sehr kalt war. Außerdem hatten sie bunte Gummistiefel an und platschten damit durch die Pfützen im Garten. War das ein Spaß! In einer Ecke Klosterparks stehen viele Obstbäume. Ein Baum hing voller roter Äpfel. Plötzlich schüttelte sich der Baum. „Seit wann können sich Bäume schütteln?“ dachte das Herbstblatt. Aber es war gar nicht der Baum, der sich schüttelte, sondern Br. Benno mit einer langen Stange. Die heruntergefallenen Äpfel sammelte er mit den Brüder Franz und Jakob in einen großen Sack. Was er wohl damit machen wollte? Auf den anderen Bäumen in seinem Garten hingen auch tolle Früchte. Könnt ihr euch vorstellen welche? Mit Birnen und Pflaumen. Morgen ist Sonntag, dachte der kleine Mönch, ob unser Bruder Bäcker wohl Pflaumenkuchen gebacken hat. Lecker Pflaumenkuchen mit Schlagsahne. Plötzlich sah es so aus, wie sich ein weißer Schleier über den Klosterpark legte. Was war das denn? Das war der Herbstnebel, der sich zu dieser Zeit gern ausbreitete. Es wurde mittlerweile dunkel. Der kleine Mönch sah, wie der Parkleuchten angingen. Die Kinder waren wieder im Gästehaus und auch die anderen Mönche hatten den Park verlassen. Die Glocken der Abteikirche läuteten den Sonntag ein.  Der kleine Mönch wollte nun auch ins Kloster gehen. Plötzlich sah er auf dem Gehweg beim Gärtnerhaus mehrere kleine Lichter. Es sah aus wie kleine leuchtende Geister. Dem kleinen Mönch wurde es ein bisschen unheimlich. Waren das echte Geister? Nein, Br. Miguel hatte seine Kürbis- und Rübenlaternen rund um die Gärtnerei aufgestellt. Und zum Abendbrot gab es noch eine herbstliche Überraschung: Warmer Zwiebelkuchen dazu heißer Apfelsaft. Den Saft hat Br. Benno heute Nachmittag frisch gepresst. Köstliche Herbstzeit, dachte der kleine Mönch und dankte dem lieben Gott dafür.

(Br. Benedikt Müller OSB)