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An die Kleine und doch große Heilige!

 

Morgenlicht über den Dächern, ein sanftes leuchten

Die Straßen

Die Häuser

Die Stadt – Wohnstätte

Bei sich zu Hause sein

Meine Seele wohnt still in mir

Eine Seele ohne Schweigen ist wie eine Stadt ohne Schutz

und wer das Schweigen pflegt, bewahrt seine Seele

 

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht

DU, meine Zuversicht!

Auf Dich vertraue ich und fürchte mich nicht

 

Glaube – Liebe – Hoffnung

Weil ich klein und schwach war

beugte er sich zu mir herab

und lehrte mich im Verborgenen

die Dinge seiner Liebe.

Aus Liebe leben, das heißt unaufhörlich weiterfahren

den Frieden, die Freude in alle Herzen säend

Pax Domini. Er ist die Liebe

 

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht

DU, meine Zuversicht

Auf Dich vertraue ich und fürchte mich nicht

 

Die Freude steckt nicht in den Dingen

sondern im Innersten unserer Seele
Ich habe es nie bereut, niemals und nimmer

dass ich mich für die Liebe entschieden habe

Denn es ist der Liebe eigen,

auf tausend verschiedene Weisen zu wirken

Therese – Nonne – Mystikerin

Heilige – Einfache – Kirchenlehrerin

 

(Br. Benedikt Müller – 01.10.2021 am Fest der hl. Therese von Lisieux)

 

 

Schweigen

heißt Pilgern

sagt der

heilige Benedikt

Wenn

ich pilgere

bin ich

auf einem Weg

und gehe

Wisse die Wege

sagt die

heilige Hildegard

Pilger des Lebens

Neige Deines Herzens Ohr

und suche den Frieden

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Das Herz steht für alle Menschen auf der Welt als ein Zeichen der Liebe. Das Herz-Jesu-Fest steht im christlichen Glauben für die Liebe von Gott und Jesus an die Menschen. Deshalb ist es wichtig immer wieder und besonders an diesem Fest über das Leben und die Liebe von Jesus nachzudenken. Denn er ist den Menschen liebevoll und mit Respekt begegnet. Er hat sich ihrer Probleme angenommen. Durch seine Liebe zu den Menschen ist auch unser Leben von Liebe durchdrungen. Und so Liebevoll wie er den Menschen begegnet ist, sollten wir unseren Mitmenschen begegnen. Liebe ist nichts abstraktes, sondern zeigt sich konkret im Umgang der Menschen miteinander. Auch der Mangel an Liebe wird im täglichen Umgang sichtbar. Auch diesen können wir dem Herzen Jesu anvertrauen. In Jesus zeigt uns Gott: Wir Menschen sind ihm nicht fremd, wir sind ihm wichtig, wir liegen Gott am Herzen.

Der Ursprung des Herz-Jesu-Festes liegt in der Bibel, im 19. Kapitel des Johannes-Evangeliums, dort heißt es: „Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus.“ (Joh 19,33-34).

Jesus Tod wurde somit mit einem Lanzenstich festgestellt, durch die geöffnete Seite floss dann Blut und Wasser. Blut und Wasser wurden dann später zu den Sakramenten wobei das Blut für die Eucharistie steht und das Wasser für die Taufe.

Das Herz-Jesu-Fest ist heutzutage schon fast ganz in Vergessenheit geraten, doch seine Höchstzeit hatte es im Mittelalter. Besonders die Heilige Mechthild von Magdeburg und Gertrud von Helfta geben dem Herz Jesu in ihren mystischen Betrachtungen besonders viel Raum. Besonders viel wurde das Herz-Jesu-Fest zu dieser Zeit in Klöstern.

Der Monat Juni ist in ganz besonderer Weise dem heiligsten Herzen Jesu geweiht. Jeder erste Freitag im Monat ist der sogenannte Herz-Jesu-Freitag und wird feierlich begangen. Zudem wird das Herz-Jesu-Fest immer am dritten Freitag nach Pfingsten gefeiert.

(Br. Benedikt Müller OSB)

Innehalten auf dem Lebensweg. In die Stille gehen. Auf sein Herz hören. Es schlägt. Schlägt es warm in dir oder schlägt es Alarm? Das Herz ist wie eine Tür. Nur wenn es geöffnet ist, kannst du weiter gehen. Mach hoch die Tor, die Tür macht weit. Manchmal ist es schwierig, offen zu sein, aufeinander zuzugehen. Da braucht es den Schlüssel der Liebe, um wieder zueinander zu kommen. Denn es gibt nichts Stärkeres; nichts, was mehr verbindet als die Liebe. Wenn wir unser Herz für die Liebe; mit der Liebe öffnen, sind wir alle miteinander verbunden.  Wenn wir lieben, sind wir nicht allein. Und wir können gemeinsam aufstehen und weitergehen, umgeben von der unendlichen Liebe Gottes.

(Daniel Griese und Br. Benedikt Müller OSB)