Oase Königsmünster
  • Startseite
  • Glauben
    • Glauben lernen
      • Tage religiöser Orientierung und Besinnung
      • Firmvorbereitung
      • Ministranten
      • Workshop Religionspädagogik
      • Glaubensfragen
      • Kleiner Mönch
    • Glauben leben
      • Wanderwoche
      • Station online
      • Impulse
      • Kerze entzünden
      • Gottesdienste in der Abtei
      • Kloster auf Zeit
      • Mönch werden
  • Junge Akademie
    • Oberstufenschüler*innen
    • Studierende
    • Auszubildende
    • pädagogisch Bildende
  • Oase
    • Info und Organisatorisches
    • Kursprogramm
    • Team der OASE
    • Kursleitungen
    • Konzeption
  • Aktuelles
    • Blog
    • News aus der OASE
    • Kloster.Welten
    • Kloster ABC
    • Impulse
    • Glaubensfragen
    • Kontakt
  • Abtei
    • Alle Gästeangebote
    • Kloster
    • Betriebe
    • Shûdôin Dôjô
    • Gymnasium der Benediktiner
  • Stammgast-Login
  • Suche
  • Menü Menü

Schlagwortarchiv für: Fastenzeit

Sonntags.Impuls: Hildegard von Bingen – Februar IV

Aktuelles, Impuls

Mit offenen Augen durch die Natur spazieren gehen. Schlendern ist Luxus, aber gerade in den Tagen der Fastenzeit dürfen wir uns diesen Luxus erlauben und gönnen. Liegt im Februar noch Schnee dann sieht die Welt verzaubert aus. Ein sonniger, kalter Wintertag lädt ein durch Wald über Wiesen und Feldern zu gehen. Ich kann meine Spuren im Schnee sehen oder im Wald die Spuren der Waldbewohner entdecken. Oft ist es dann sehr still. Winterruhe vor den Frühlingsstürmen, die das Leben bringen. Wenn die Sonne scheint sind meine Augen oft durch das weiß des Schnees und dem hellen Licht der Wintersonne geblendet. Wenn der Schnee getaut ist kommen die alten Blätter des Herbstes zum Vorscheinen und ganz langsam verändert sich die Natur. Schneeglöckchen blühen und die Weisen beginnen langsam ihre Grünkraft zu bekommen. Die Tage werden wieder heller. Die Vögel zwitschern am Morgen. Kraniche und Wildgänse kehren zurück. Meine Augen nehmen die Veränderung der Natur war.

Aber oft kommt es im Winter auch vor, dass wir, bedingt durch die viele Heizungsluft, eine Art Trockenheit in den Augen spüren. Die Augen jucken und brennen. Was da hilft: Hinaus in die Natur. Die natürliche Feuchtigkeit des Februars in der Natur tut unseren Augen gut, so schrieb es schon vor über neunhundert Jahren die heilige Hildegard von Bingen, die Propheta Teutonica, in ihren Werken auf. Sie setzt den Monat Februar in einen Bezug zu den Augen des Menschen.

Hildegard von Bingen schreibt in ihren Werken, dass der Monat Februar seine Entsprechung in den Augen findet. Sie meint mit den Augen nicht nur das physische Auge, sondern auch das innere Auge – die Seele! Laut der Magistra vom Rupertsberg befeuchtet ein klarer und ungetrübter Blick nämlich auch die Seele des Menschen. Der heiligen Hildegard geht es vor allem um die Säuberung der Gedanken. Der Februar steht für Reinigung und einen klärenden Blick und dazu lädt uns auch die Fastenzeit ein. Gehen wir in den nächsten Wochen mit einem Klaren und achtsamen Blick durch unser Leben.

(Br. Benedikt Müller OSB)

Aus den Visionen der hl. Hildegard von Bingen:

„Am frühen Morgen oder bei Tagesanbruch nimm ein frisches Rosenblatt und lege sie über deine Augen. Es zieht den Sagt, das ist das Triefen, aus ihnen heraus und macht sie klar.“

Aus den Visionen der hl. Hildegard von Bingen:

„Wenn der Mensch helle, klare und durchsichtige Augen hat, ist er gesund und besitzt die Kennzeichen des Lebens.“

Aus den Visionen der hl. Hildegard von Bingen:

„Wie durch den Saft alle Früchte des Baumes wachsen, so werden durch die Seele alle Werke des Menschen vollendet.“

 

26.02.2023
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/02/eye-g506cdbf46_1280.jpg 853 1280 Br. Benedikt Müller OSB https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Br. Benedikt Müller OSB2023-02-26 06:00:182023-02-25 19:47:42Sonntags.Impuls: Hildegard von Bingen – Februar IV

Impuls Samstag nach Aschermittwoch – Reinigungsmittel Essig

Aktuelles, Impuls

Zeitsprung zurück! Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine Zeit der Düfte und Gerüche. Die gebratenen Mandeln, der Glühwein, Orange, Zimt – alles das verbinden wir mit dieser besonderen Zeit. Düfte sind nicht nur unweigerlich mit der Weihnachtszeit verbunden, sondern beeinflussen unser ganzes Leben. Sie können direkte Assoziationen auslösen, weil sie auch immer mit Erinnerungen verknüpft sind. Denn Duftwirkungen beeinflussen Befindlichkeit. Düfte lösen Emotionen aus. Riechen ist für uns so normal, dass wir den Geruchssinn meist erst wahrnehmen, wenn er uns abhandenkommt. Gerüche beeinflussen uns stärker, als uns bewusst ist. Wie gesagt, sie haben Einfluss auf Erinnerungen und Gefühle.

Das erinnert mich an meine Kindheit! Im Bericht der Kreuzigung Jesu in der Heiligen Schrift hören wir, dass Jesus Durst hat. Die römischen Soldaten reichen ihm einen gekränkten Schwamm mit Essig. Als Kind war ich das immer total gemein von den Soldaten Jesus den Essig zu reichen. Seit meinen Kindertagen erinnert mich Duft von Essig an die Kreuzigungsgeschichte. Und diesen Duft verbinde ich seitdem mit der Fasten- und Passionszeit!

Essig bzw. Essigessenz ist nicht nur ein universeller Haushaltshelfer, sondern findet auch in der Küche vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Essigessenz eignet sich hervorragend zum Einlegen von Obst und Gemüse. Vielen Lebensmitteln wird Essigsäure wird zugesetzt, weil sie das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmt. Essigessenz hilft damit auf natürliche und gesundheitlich unbedenkliche Weise, Lebensmittel zu konservieren. Essig – Essigessenz – Essigsäue… Könige der Putzmittel. Wow!

Was kann mir das Reinigungsmittel Essig für die Fastenzeit sagen. Heute möchte ich den Blick auf das INNERLICHE reinigen der Seele legen. Von Zeit zu Zeit ist es wichtig das innere Haus in unserem Herzen zu reinigen. Welche schönen Erinnerungen haben einen Platz in meinem Herzen? Was ist mir kostbar und heilig? Von welchen schönen Erinnerungen kann ich in den harten Stunden meines Lebens zehren? Was sind kostbare Edelsteine der Erinnerung in meinem Herzen. Diese Edelsteine gilt es bildlich gesprochen zu polieren, so wie ich mit Essigessenz die Fenster poliere. Diese Edelsteine gilt es zu konserviere, also für immer haltbar zu machen, so wie Essigessenz Lebensmittel konserviert.

Vielleicht entdecken wir in den Wochen der Fastenzeit auch den kostbaren Edelstein GOTT in unserem Herzen und polieren ihn mit unserer Liebe wieder auf, dass er es in uns zum Glänzen bringt. Wie können wir das konkret tun? Ganz einfach: Die Bibel mal wieder in die Hand nehmen und Gottes Wort lesen oder hören. Oder Gott mal besuchen! Wie das? Einfach in sein Haus gehen, denn seine Tür ist immer offen – die Stille in einer Kirche kann nicht nur in den Tagen der Fastenzeit zum Ort der innerlichen Seelenreinigung werden, sondern an allen Tagen und Zeiten des Lebens.

(Br. Benedikt Müller OSB)

25.02.2023
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/02/vinegar-gc5299dccd_640.jpg 430 640 Br. Benedikt Müller OSB https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Br. Benedikt Müller OSB2023-02-25 06:00:282023-02-25 10:42:41Impuls Samstag nach Aschermittwoch – Reinigungsmittel Essig

Impuls Freitag nach Aschermittwoch – Reinigungsmittel Kartoffel

Aktuelles, Impuls

Der alte Fritz – König Friedrich II. Von Preußen – hätte an diesem Reinigungsmittel aus Natur und Haushalt seine Freude gehabt, denn schließlich hat er die Kartoffel in Preußen „salonfähig“ gemacht. Jetzt stellt sich die Frage: Wie Kartoffeln und Kartoffelschalen als Putzhelfer dienen? Vielleicht kennst du das, die Spüle in der Küche ist mit der Zeit stumpf geworden. Statt Edelstahlpolitur kannst du rohe Kartoffelschalen verwenden. Auch Spiegelflächen kannst du mit Kartoffelschalen zu neuem Glanz verhelfen. Ganz einfach mit der Innenseite der Kartoffel die Spiegelfläche abreiben und danach gut mit einem trockenen, weichen Tuch nachpolieren. Wer kennt das nicht: Badezimmerspiegel beschlagen ja auch nicht mehr so schnell. Ärgerlich – aber da kann auch die Kartoffel helfen. Weiche Kartoffelschalen über Nacht einweichen und mit diesem Wasser die Fenster samt Rahmen putzen. Anschließend feucht nachwischen und gründlich polieren. Und Kartoffeln können mehr: Miefgerüche aus dem Kühlschrank entfernen. Mit geriebene Kartoffeln kannst du den Teppich reinigen. Selbst Rost lässt sich mit Kartoffel entfernen.

Was lehrt uns alle das: Wir können teurere, chemische Glasreiniger sparen und schonen sogar die Umwelt. Gut fürs Klima. Und auch das kann zur Fastenzeit gehören: Wir sollen einen sensiblen Blick für Gottes Schöpfung entwickeln. Die Fastenzeit will uns einen Raum schenken, damit wir auch über den Umgang mit den natürlichen Ressourcen neu nachdenken. Kre-aktive Möglichkeiten zu entwickeln. Mit Kartoffeln zu putzen ist ja echt crazy – aber warum nicht. Ich probiere es demnächst mal beim Fenster putzen im Kloster aus.

Eines sollte selbstverständlich, dennoch kritisch im Bewusstsein sein: Die Kartoffel ist ein Lebensmittel und auch hier bedarf es im Umgang die wertschätzende-verantwortliche Achtsamkeit. Alles hat zwei Seiten. Ich weiß: Mit natürlichen Reinigungsmittel schone ich die Umwelt. Aber ich nehme ein kostbares Lebensmittel, wo diese Welt in vielen Teilen voller Hunger ist. Ist das richtig? Ist das falsch? Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um eine achtsame Haltung gegenüber allen Dinge der Welt. Achtsamkeit über dem Ganzen. Sensible werden. Innerlich hören. Verantwortungsbewusst handeln. Kompromisse suche. Okay, die Schale meiner Salzkartoffel zum Mittagessen schmeiße ich nicht weg, sondern stelle aus ihnen mein Fensterputzmittel her oder ich bringe sie zum Kompost, um neue Erde zu schöpfen.

Die Regel des heiligen Benedikt ist nach der Heiligen Schrift für uns Mönche bis heute das wichtigste Buch. Aus ihr schöpfen wir die Quellen unseres klösterlichen Lebens, aus ihr leben wir als einzelne und als Gemeinschaft. Im 31. Kapitel über den „Cellerar (Verwaltungschef) des Klosters“ schreibt der hl. Benedikt: „Alle Geräte und den ganzen Besitz des Klosters betrachte er als heiliges Altargerät. Nichts darf er vernachlässigen. Er sei weder der Habgier noch der Verschwendung ergeben.“ Der hl. Benedikt ruft mit diesen Worten nicht den Cellerar, sondern alle Mönche, zu einem sorgsamen Umgang die Ressourcen der Schöpfung auf, in dem er alles Geschaffen dem heiliges Alarmgeräte gleichstellt. Meere, Seen, Flüsse, Eisregionen, Wälder, Berge, Wiesen, Wüsten, Felder, Schätze und Energien der Erde, Gärten, Früchte, Lebensmittel, Tiere, Menschen also die ganze Welt sind HEILG, weil sie von Gott in Liebe erschaffen wurden. Nutzen wir die Fastenzeit die Heiligkeit der Mutter Erde wiederzuentdecken.

(Br. Benedikt Müller OSB)

24.02.2023
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/02/potatoes-gedea73c81_1280.jpg 960 1280 Br. Benedikt Müller OSB https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Br. Benedikt Müller OSB2023-02-24 06:00:052023-02-24 18:33:32Impuls Freitag nach Aschermittwoch – Reinigungsmittel Kartoffel

Impuls Donnerstag nach Aschermittwoch – Reinigungsmittel Zitrone

Aktuelles, Impuls

Gestern, am Aschermittwoch, haben wir das alte Reinigungsmittel Asche kennengelernt und erfahren, dass die Fastenzeit eine Zeit ist, um INNERLICH zu werden und um sich selbst in sich zu reinigen. Werfen wir heute unseren Blickpunkt auf Natur und Haushalt (Küche, Bad etc.). Sie stellen uns viele weitere natürliche und alte Reinigungsmittel vor Augen. Zum Beispiel: Die Zitrone.

Sauer macht lustig – na, in unserem Fall reinigt sie heute mehr. Der saure Zitronensaft ist ein vielseitiges Reinigungsmittel. Damit kann man schlechte Gerüche loswerden. Edelstahl kann man mit Zitronensaft zum Glänzen bringen. Im Badezimmer ist der Zitronensaft auch eins sehr ergiebiger Putzmeister im Kampf gegen Zahnpastakleckse. Und für unseren Körper ist der Saft der Zitrone im Blick auf das Vitamin C eine sehr gute Kraft-Tank-Stelle.

Die Zitrone kann auch ein Sinnbild für die Fastenzeit sein. Manchmal fällt es mir vielleicht in den nächsten Wochen schwer wirklich INNERLICH zu werden. Verständlich! Denn: Wer schaut schon gerne seine Seelenflecken an. Ich habe in meinem Leben schon oft, die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, mal einen INNERLICHEN Frühjahrsputz zu machen. Aber, da kann es bedeutsam sein eine Putz.Hilfe zu bekommen!

In den Zeiten und Situationen, in denen es mir schwer fällt meine Seele zu reinigen, weil es auch wehtun könnte, habe ich einen besonderen Putzmeister an meiner Seite: Christus! Christus wischt die dunklen Flecken meiner Seele weg. Sein Licht leuchtet so strahlend schön, wie das Gelb einer frischen Zitrone des Frühlings. Das Gelb der Zitrone leuchtet so wundervoll gelb, wie bald das Licht der Sonne am Ostermorgen. Mit Christus kann ich meinen Weg INNERLICH zu mir gehen, auch wenn ich mich mir selber oft sauer aufstoße. Jesus, das Licht des Lebens, bringt meine Seele zum Glanz und reinigt ihre Flecke. Ich darf mich selbst annehmen, denn: Bevor ich meinen Nächsten lieben kann, darf ich lernen mich selbst zu lieben.

(Br. Benedikt Müller OSB)

23.02.2023
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/02/lemon-gb88806bb8_1280.jpg 853 1280 Br. Benedikt Müller OSB https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Br. Benedikt Müller OSB2023-02-23 06:00:182023-02-23 07:41:15Impuls Donnerstag nach Aschermittwoch – Reinigungsmittel Zitrone

Pfingst.Impuls „Pusteblume“ am Pfingstsonntag

Impuls

Veränderung. Das ganze Leben besteht daraus. Dennoch haben wir Menschen feste
Gewohnheiten doch am liebsten. Sie geben uns schließlich Halt und Orientierung.
Der Löwenzahn macht es uns vor. Er hat seine Beständigkeit in seiner Veränderung,
indem er zur Pusteblume wird. Gleichzeitig kann er uns motivieren, uns auf Neues
einzulassen. Die Pusteblume kann nicht existieren, wenn sie nicht vorher ein Löwen–
zahn war und kann nur dann fortbestehen, wenn der Wind ihre Samen verstreut. Es
bedarf also auch einer schöpferischen Kraft, die für den Fortbestand des Lebens not–
wendig ist. Diese Rolle übernimmt der Heilige Geist, der an Pfingsten zu uns Men–
schen gesendet wurde. Er will Dich daran erinnern, dass Du ein geliebter Sohn/ eine
geliebte Tochter bist. Das Sprachenwunder an Pfingsten aus der Apostelgeschichte
zeigt uns, dass die Verkündigung der Botschaft von Jesus Christus für die ganze
Welt und alle Menschen gilt

(Lucas Zufall, Erzieher)

05.06.2022
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2022/06/Pusteblume.jpg 360 640 Team der Oase https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Team der Oase2022-06-05 06:00:012022-06-04 09:32:26Pfingst.Impuls „Pusteblume“ am Pfingstsonntag

Oster.Impuls „Fahrraddynamo“

Unkategorisiert

Fahrraddynamo – ein Frühlingsbeginn

Es war Mai, gestern hatten wir noch in der Schule gesessen und unsere letzten schriftlichen Prüfungen geschrieben, die mündlichen schienen noch in weiter Ferne. Vier Wochen, 28 Tage, noch so viel Zeit. Dann ist alles vorbei. Acht Jahre, mit einem Händedruck bei der Zeugnisverleihung beendet. Aber bis dahin wollten wir die die schulfreie Zeit noch ein letztes Mal nutzen. Wir fuhren nach Borkum. Eine Tante hatte eine Ferienwohnung, die frei und nicht vermietet war. Eine Ferienwohnung wie sie im Internet zu hunderten zu finden ist und doch war sie für uns ganz besonderes. Denn wir wohnten in dieser Wohnung und konnten tun und lassen was wir wollten. Wir schliefen lange und aßen was wir in der Wohnung fanden. Wir fühlten uns frei und ungezwungen. Auf der Insel waren der Jahreszeit und den fehlenden Schulferien geschuldet kaum andere Urlauber. Am Strand stolperten wir nicht über spielende Kinder oder besorgte Eltern welche sich übervorsorglich um ihren Nachwuchs kümmerten. So kam es, dass wir den Strand ganz für uns alleine hatten. Wir konnten drei, vier Stunden lang am Meer entlangwandern und uns über alles mögliche unterhalten, ohne dass wir einen anderen Menschen trafen. Eine Idylle wie sie nur in wenigen Urlauben zu erleben ist. Die Gespräche die wir damals geführt haben sind mir heute noch in guter Erinnerung. Auch die langen Fahrradtouren mit denen wir die ganze Insel entdeckt haben waren idyllisch. Es war wie eine Fügung Gottes, dass alles so gelaufen ist wie es gelaufen ist. Insbesondere in dieser Zeit habe ich gebetet, dass ich diesen Menschen nie verliere und diese Freundschaft für unser Leben hält, denn solch eine Freundschaft ist wie ein Dynamo. In guten Zeiten wird sie durch gemeinsame Zeit aufgeladen und in schlechten Zeiten kann man davon zehren. Genauso ist die Beziehung zu Gott. In guten wie in schlechten Zeiten kann ich mich an ihn wenden.

Leonhard Knab – Jahrespraktikant

04.05.2022
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2022/05/Dynamo.jpg 1280 1920 Br. Benedikt Müller OSB https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Br. Benedikt Müller OSB2022-05-04 06:00:562022-05-03 15:36:30Oster.Impuls „Fahrraddynamo“

Oster.Impuls „Licht“

Impuls

LICHT

Welle

Teilchen

Spektrum

Lebenslicht

Nordlicht

Irrlicht

Standlicht

Fernlicht

Blaulicht

Rotlicht

Schwarzlicht

Im Anfang – Finsternis schwebte über der Urflut

Im Anfang war das Wort

Logos

LICHT – und es ward Licht – Urknall

Osterlicht

Oster-Morgen-Licht

Licht gegen das Dunkel?

Licht gegen den Krieg?

Licht gegen das Sterben, die Grausamkeit, gegen Hunger, Gewalt,
Dummheit, Barmherziglosigkeit und Hass?

Es war eine große Finsternis; und der Vorhang im Tempel zerriss von oben bis unten.

Ohne Licht kein Leben, kein Wachsen, kein Reifen

Karsamstag – Grabesruhe – Grabesdunkel

Dies ist die Nacht,

von der geschrieben steht,

die Nacht wird hell wie der Tag

wie leuchtendes Licht, wird die Nacht mich umgeben.

Urknall? Funke? Säuseln? Blitz? Sachter Schein?

Im Licht erstrahlt das Morgenrot ….

Leinentücher, leere Stelle, Staunen, Fragen, Zweifel

Beim Namen gerufen und angesprochen.

Berühren!

Jede, jeder?

Heute? Morgen? Immer?

Auf-Wachen!

Auf-Stehen!

Auf-Machen!

Hinein

ins

Geheimnis

L I C H T

 

 

Olaf Litwiakow, Berlin

17.04.2022
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2022/04/explosion-g086dadab7_640.jpg 427 640 Team der Oase https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Team der Oase2022-04-17 06:00:322022-04-13 17:13:50Oster.Impuls „Licht“

Gründonnerstag.Impuls „Brot und Wein“

Impuls

Guten Morgen Jerusalem. Es ist ein Donnerstag im April vielleicht im Jahr 33 oder so – man weiß es nicht mehr genau. Aber später wird man diesen Donnerstag in jenen Frühling GRÜNDONNERSTAG nennen. Die Vorbereitung für das Passa-Fest laufen. Viel los in der Stadt. Jubel, Trubel und Heiterkeit. Jesus ist nachdenklich. Seine Stimmung ist etwas gedrückt. Irgendetwas liegt in der Luft. Nun, die Jünger sind in der Stadt unterwegs und kaufen für das Passamahl ein. Passah, eines der wichtigsten jüdischen Feste. Jesus hat dieses Fest jedes Jahr in seinem Leben gefeiert. Schon damals als Kind mit Mutter Maria und dem treuherzigen Joseph. Ja und soll es auch dieses Jahr sein. Traditionen sollen und wollen gelebt werden. Ob Jesus am Morgen jenen Donnerstag im Frühling um das Jahr 333 wusste, dass er heute zum letzten Mal Passah feiert? Am Abend treffen sich Jesus und seine zwölf Freunde zum Abendmahl. Es wird da letzte Abendmahl. Die Stimmung ist auf einmal ziemlich gedrückt: Denn Jesus hat den Jüngern erzählt, dass er von einem aus der Runde verraten wird. Dennoch bleibt unwirklich ruhig.

Jesus will seinen Freunden etwas als Erinnerung an sich hinterlassen. In die Stille hinein bricht der ein Stück Brot und spricht: „Nehmt und esst; das ist mein Leib.“ Dann reicht er den Kelch mit Wein und spricht: „Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ Jesus macht seinen Jüngern ein großes Geschenk der Erinnerung. Und dieses Geschenk ist auch für uns heute bestimmt. Denn: In der Wandelung spricht der Priester, diese beiden obengenannten wichtigen Sätze, und dabei werden Brot (Hostie) in den Leib und der Wein in das Blut Christi verwandelt. Wie soll das gehen? Zwar bleiben Hostie und Wein äußerlich gleich, aber in ihrem Inneren – in ihrem Wesen – verändert sich etwas. Vielleicht kann man es auch so verstehen: Es war einmal ein Mensch, der hatte ein kaltes Herz und er war gemein, kalt und hartherzig zu den anderen Menschen. Der Mensch hört von Jesus und seiner Botschaft der Liebe Gottes zu uns Menschen. Dem Mann sein Herz war berührt. Er neigte sein Herz und hörte tief in sich. Er suchte den Frieden und wandelte sein Herzens-Sinnen. Er bleib zwar äußerlich in seinem Aussehen gleich. Aber doch ist er ein anderer Mensch geworden, weil er sich innerlich verändert hat. So ähnlich funktioniert die Wandlung.

Gott bewirkt diese Wandlung von Brot und Wein. Christus ist dann mitten unter uns. Für immer und ewig. Christus schenkt sich uns, indem wir ihn in  gewandelten Hostien in der Kommunion empfangen.

(Br. Benedikt Müller OSB – Koordinator für „Jugend & Bildung“)

14.04.2022
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2022/04/passover-5067642_1280.jpg 399 600 Team der Oase https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Team der Oase2022-04-14 06:00:462022-04-12 14:40:08Gründonnerstag.Impuls „Brot und Wein“

Karwoche.Impuls „Dornenkrone“

Impuls

Der bedeutende Kirchenliederdichter Paul Gerhardt (1607 – 1676) dichtet in seinem großen Passionslied „O Haupt voll Blut und Wunden“

über die Dornenkrone:

O Haupt voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn,
o Haupt, zum Spott gebunden
mit einer Dornenkron,
o Haupt, sonst schön gezieret
mit höchster Ehr und Zier,
jetzt aber hoch schimpfieret:
gegrüßet seist du mir!

Der heutige Impuls ist einmal ein HÖR-IMPLUS  und so möchte ich Dich einladen, dieses wunderbare Passionslied zu hören:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

13.04.2022
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2022/03/Dornenkrone.jpg 387 600 Team der Oase https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Team der Oase2022-04-13 06:00:512022-04-12 13:59:01Karwoche.Impuls „Dornenkrone“

Karwoche.Impuls „Hahn“

Impuls

„Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“

(Matthäus 26, 30 ff.)

Wir bewegen uns in besonderen Zeiten. Was ist Wahrheit, was leben wir wirklich? Woran glauben wir? Was ist uns heilig? Wer ist uns heilig? Für wen geben wir alles hin? Setzen wir uns wirklich ein? Tun wir immer unser Bestes? Müssen wir das überhaupt? Wann ist es genug? Wann müssen wir uns selbst über das Wohl der Anderen stellen? Sollten und dürfen wir das?

Wir Menschen leben mit der Instanz von Werten und Normen, wir leben mit einem Gewissen. Wir glauben an eine Religion und verinnerlichen sie. Als Christen verinnerlichen wir die Werte, die uns Jesus durch sein Wirken geschenkt hat. Doch wann sind wir ehrlich mit uns selbst? An welchen Punkten unseres Lebens wissen wir, dass wir ehrlich richtig handeln? Wann haben wir Angst? Wovor fürchten wir uns? Wann haben wir Sicherheit? Sind unsere Entscheidungen sicher? Treffen wir sie ehrlich?

„Da sagte Petrus zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müsste – ich werde dich nie verleugnen. Das Gleiche sagten auch alle Jünger.“

(Matthäus 26, 30 ff.)

Wir sind Menschen. Wir sind Christen. Was das bedeutet? Wir handeln menschlich. Wir handeln sprunghaft. Wir hasten unseren Gefühlen hinterher. Manchmal fällt es uns unglaublich schwer Entscheidungen zu treffen. Was ist richtig, was ist falsch? Wer bin ich? Für wen bin ich? Durch wen bin ich? Wir kennen die Antwort nicht. Die Antwort gibt es nicht. Es gibt nur dieses eine, dieses einzigartige Leben. Er hat es uns geschenkt. Wir sind durch Liebe. Diese, unsere Liebe weitergebend. Wir erspüren unsere Menschlichkeit, unsere Sterblichkeit immer wieder neu. Wir machen Fehler. Wir bereuen. Wir leben mit einem Gewissen. Wir erkennen uns und die Wesen um uns herum. Wir leben in Freude, wir leben in Angst. Wir leben in Hoffnung und Glück und Trauer und Trostlosigkeit. Wir leben in der Gefühlswelt, die wir uns selbst erschaffen. Wir sind Menschen und leben durch unsere Erfahrungen. Wir sind Menschen und können mit unseren Taten die Welt verändern. Er schenkt uns sein Vertrauen. Er kennt die Antwort auf unser Leben längst. Er kennt uns mehr als alle anderen auf dieser Welt. Wir müssen keine Angst haben. Er weiß, was geschieht. Er ist die Antwort auf all unsere Fragen. Er ist das Leben. Durch ihn sind wir. Sein Abbild in menschlichen Zügen. Menschlichkeit. Ehrlichkeit. Wir.

„Petrus aber saß draußen im Hof. Da trat eine Magd zu ihm und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen. Doch er leugnete es vor allen und sagte: Ich weiß nicht, wovon du redest. Und als er zum Tor hinausgehen wollte, sah ihn eine andere Magd und sagte zu denen, die dort standen: Der war mit Jesus dem Nazoräer zusammen. Wieder leugnete er und schwor: Ich kenne den Menschen nicht. Wenig später kamen die Leute, die dort standen, und sagten zu Petrus: Wirklich, auch du gehörst zu ihnen, deine Mundart verrät dich. Da fing er an zu fluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Gleich darauf krähte ein Hahn und Petrus erinnerte sich an das Wort, das Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.“

(Matthäus 26, 69-75)

Helena Minner, Jahrespraktikantin

12.04.2022
https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2022/03/Hahn.jpg 396 600 Team der Oase https://oase.koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/02/Logo-oase-1.png Team der Oase2022-04-12 06:00:152022-04-07 13:42:37Karwoche.Impuls „Hahn“
Seite 7 von 10«‹56789›»
Search Search

Neueste Beiträge

  • Junge Akademie: Feierliche Verleihung vor konzeptioneller Pause
  • Glaube & ESC-Lieder 12. Sonntag im Jahreskreis: Se på mig
  • Glaube & ESC-Lieder Dreifaltigkeitssonttag: Eres tú
  • Glaube & ESC-Lieder Pfingsten: Rise lika a Phoenix
  • Event: Offenen Gärten und Parks

Newsletter

Abonnier unseren Newsletter und erhalte immer die neusten Infos zu Kursen und Veranstaltungen der Oase.

Hinweis zum Datenschutz

Kategorien

  • Aktuelles
  • Ausstellung
  • Azubi Akademie
  • Besinnungstage
  • Erfahrungen
  • Erfahrungen
  • Glaubensfrage
  • Impuls
  • Kleiner Mönch
  • Kloster.ABC
  • Kloster.Welten
  • Kurse
  • News aus der OASE
  • Oase
  • Oberstufenakademie
  • Station online
  • Studium Generale
  • Unkategorisiert
  • Workshop Religionspädagogik
Beliebt
  • Alexander Sieler
    Labyrinth08.03.2021 - 15:11
  • Impuls Aschermittwoch: Reinigungsmittel – Asche22.02.2023 - 06:00
  • Sonntags.Impuls: Hildegard von Bingen – Februar IV26.02.2023 - 06:00
  • Kloster ABC06.03.2021 - 12:00
Kürzlich
  • Junge Akademie: Feierliche Verleihung vor konzeptioneller...04.07.2025 - 09:27
  • Glaube & ESC-Lieder 12. Sonntag im Jahreskreis: Se...22.06.2025 - 21:15
  • Glaube & ESC-Lieder Dreifaltigkeitssonttag: Eres t...15.06.2025 - 13:40
  • Glaube & ESC-Lieder Pfingsten: Rise lika a Phoenix08.06.2025 - 13:14
Kommentare
  • Das Labyrinth hat unser P. Michael +2014 gemalt. Der Text...09.02.2026 - 11:07 von Br. Benedikt Müller OSB
Schlagworte
40xHoffnung Achtsamkeit Advent Adventsimpuls Adventslieder Auferstehung Bibel Coaching DOMINO ESC Eurovision Fasten.Impuls Fastenimpuls Fastenzeit Glaube Gott Heilige Helena Minner Hildegard von Bingen Hoffnung Impuls Jesus Junge Akademie Kloster Leben Licht Liebe Maria Menschen OA OASE Oase.Advent Oase.Weihnachten Oberstufenakademie Oster.Impuls Osterimpuls Ostern Osterzeit Plan Sonntags.Impuls Studium Generale Team Wasser Weg Weihnachten

Kontakt

Abtei Königsmünster
Oase
Klosterberg 11
59872 Meschede

gastbü

Telefon    0291.2995-210

unterstützt durch

und IHK Arnsberg

Kerze entzünden

Hier kannst du eine virtuelle Kerze auf unserer Homepage entzünden. Wir Mönche nehmen Dein Anliegen mit ins Gebet

Kerze entzünden

Spenden

Unterstütz unsere Jugendarbeit.

Online spenden

Spendenkonto
Pax-Bank für Kirche und Caritas eG
BIC: GENODED1PAX
IBAN: DE17 3706 0193 1051 5480 07

Newsletter

Abonnier unseren Newsletter und erhalte immer die neusten Infos zu Kursen und Veranstaltungen der Oase.

Hinweis zum Datenschutz

Impressum  |  Datenschutz  |  AGB  |  Missbrauchsprävention  | Kursleitungs-Login

  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen